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Ein Beruf mit vielen Facetten: der „Technische Redakteur“

Bei Gesprächen mit Studierenden oder Absolventen stellt unser Prokurist Dipl.-Ing. Mark Fröhlich immer wieder fest, dass das Berufsbild des Technischen Redakteurs schwer greifbar ist. Und dass es Aufklärungsbedarf über dessen Aufgabenfelder und Einsatzmöglichkeiten gibt. Also ging er dorthin, wo die technischen Redakteure von morgen ausgebildet werden: an die Hochschule (HS) Merseburg.

Seit vielen Jahren kooperieren wir als Praxispartner für Studierende mit der HS Merseburg. Mit den Praktikanten, Werkstudenten und Absolventen der Studiengänge „Technische Redaktion und E-Learning-Systeme“ (Bachelor) sowie „Informationsdesign und Medienmanagement“ (Master) haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht. Einige unserer Mitarbeiter haben ihren Abschluss an der HS Merseburg in diesen Studiengängen absolviert. Die Studiengänge wurden jedoch in den letzten Jahren einer Reform unterzogen, sodass heute der Fokus eher auf der Vermittlung allgemeiner Kenntnisse der Medienkommunikation liegt, als konkret Nachwuchs für die Technikredaktion auszubilden.

„Was mit Medien“: Das ist der Berufswunsch vieler Studierender. Und das passt auch zum Berufsbild des Technischen Redakteurs, der auch von der tekom als „Medienberuf mit Zukunft“ bezeichnet wird. Aber klingt „Technische Redaktion“ vielleicht etwas fad, wenn man „Medienmanagement“ attraktiv findet?

In seinem Vortrag am 28. Mai 2019 veranschaulichte Herr Fröhlich den Studierenden, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Denn der Beruf des Technischen Redakteurs ist keineswegs langweilig, sondern äußerst facettenreich, spannend und verantwortungsvoll. Ein Multitalent sollte er sein, denn er vereint viele verschiedene Berufe ins sich: Texter, Übersetzer, Layouter, Publizist, Konzeptioner, Optimierer, Projektmanager, Techniker, Daten-Analyst, Illustrator, Filmer, Fotograf, Grafiker, Detektiv, Pädagoge… Und er verbindet all diese Kompetenzen zu einem sinnvollen Prozess.

Sorge vor der Zukunft muss ein Technischer Redakteur sich nicht machen, denn mit einem Abschluss warten vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie, in Marketingabteilungen, in der Öffentlichkeitsarbeit, in Kreativagenturen oder bei Dienstleistern. Und auch der Start in die Selbständigkeit ist sowohl für Allrounder als auch für Spezialisten möglich.

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