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N wie NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit und Technische Dokumentation

NACHHALTIGKEIT, DIE

Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht[1]. Die UN hat diese drei Säulen zu 17 Nachhaltigkeitszielen konkretisiert[2].

 

In aller Kürze zusammengefasst lautet der Grundgedanke von Nachhaltigkeit:

Wir dürfen nicht heute auf Kosten von morgen leben! Wir sollen nicht mehr verbrauchen, als künftig wieder bereitgestellt werden kann.

Nachhaltigkeit wird dabei als „ethisches Prinzip“ verstanden, das als Querschnittsthema eine ganzheitliche Betrachtung von gesellschaftlichen Herausforderungen einfordert. Dabei wird die Verantwortung für die heute lebenden Menschen mit der Verantwortung für zukünftigen Generationen verbunden. [3]

[1] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit
[2] https://unric.org/de/17ziele/
[3] Vgl. https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-in-einfacher-sprache/328550/nachhaltigkeit/

Technische Dokumentation und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist dabei kein finaler Zustand, sondern ein andauernder Prozess. Der Stand der Technik und des Wissens wird stets die Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit verändern. In unserem MAGAZIN-Beitrag „Technische Dokumentation und Nachhaltigkeit“ haben wir den Zusammenhang von Nachhaltigkeit in der Technikredaktion bzw. die Rolle der Technischen Dokumentation für die Nachhaltigkeit beleuchtet, und stellten fest:

Es ist erstaunlich, auf wie viele Faktoren der Nachhaltigkeit die Technische Dokumentation einzahlt:

  • Sicherheit für Mensch und Umwelt,
  • Kreislaufwirtschaft und Entsorgung,
  • Ressourcenschonung und Recycling,
  • Instandhaltung, Wartung und Reparierbarkeit,
  • Barrierefreiheit.

Die Technische Dokumentation leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, denn sie hilft

  • den Menschen, sich und die Umwelt nicht zu gefährden.
  • das Produkt zu reparieren oder korrekt zu entsorgen.
  • den Produktlebenszyklus zu verlängern.
  • dabei Ressourcen zu sparen.

 

Prinzipien der Kreislaufwirtschaft

Um bis 2050 klimaneutral zu werden (Ziel des Green Deals der Europäischen Kommission), müssen die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft* nicht nur im Produktionsprozess, sondern während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts konsequent angewandt werden. Das heißt konkret, sie müssen vom Entwicklungsprozess und der Nutzung recycelter Rohstoffe, über die Produktion und den Vertrieb bis hin zum Recht des Verbrauchers, das Produkt reparieren zu lassen, angewandt werden. Der Digitale Produktpass (DPP) wird die notwendige Transparenz (und damit auch die Vergleichbarkeit der Produkte) für den Verbraucher ermöglichen und gleichzeitig den Regulator in die Lage versetzen, die Konformität des Produkts zu prüfen und zu gewährleisten. Die Technische Dokumentation ist der Grundbaustein, der einen Digitalen Produktpass erst möglich macht.

 

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden.

 

Lesen Sie gerne weitere Details zu diesem Thema in unserem MAGAZIN-Beitrag „Technische Dokumentation und Nachhaltigkeit“. Wenn Sie Beratung wünschen (nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit) dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

 

Sie wünschen sich Anleitungen, die nachhaltig sind und Ressourcen schonen?

Dann sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne, wie wir Sie bei diesem wichtigen Beitrag für die Zukunft unterstützen können. Gerne übernehmen wir so, wie Sie es brauchen: überarbeiten einzelne Anleitungen, entwickeln mit Ihnen schlüssige Konzepte oder übernehmen die komplette Erstellung Ihrer Technischen Dokumentationen!

+49 (0)341 355821 80

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