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Neue Norm regelt Standard für Übersetzungsdienstleistungen

Neue Norm regelt Standard für Übersetzungsdienstleistungen

In der Norm DIN EN ISO 17100 „Übersetzungsdienstleistungen - Anforderungen an Übersetzungsdienstleistungen“ werden die Anforderungen an qualitativ hochwertige Übersetzungsdienstleistung festgelegt. Sie betrachtet dabei den gesamten Entstehungsprozess einer Übersetzung und betont, dass Übersetzungen nie vom technischen Produkt und dessen Wertschöpfungskette losgelöst zu betrachten sind. Dementsprechend ist die Norm für den Technischen Redakteur als Ersteller des Ausgangstextes relevant – denn eine Übersetzung kann immer nur so gut sein wie der Originaltext. Gleichzeitig gibt sie die Standards für den Übersetzenden bzw. den Übersetzungsdienstleister und dessen Qualifikationen vor. Zusätzlich definiert sie die Rolle des Projektmanagers klarer und nimmt den Auftraggeber der Übersetzungen in die Pflicht, denn dieser sollte stets sorgfältig prüfen, ob der Übersetzungsdienstleister (und damit die gelieferte Übersetzung) den Anforderungen der Norm gerecht wird.

Die DIN EN ISO 17100 löst die DIN EN 15038, die zehn Jahre lang gültig war, vollständig ab. Die tekom hat die neue Norm untersucht und dazu die Hochschulschrift Nr. 24 mit dem Titel „Translatorisches Qualitätsmanagement“ veröffentlicht.  Der Autor Christopher Kurz hat darin wertvolle Praxishinweise für die Technische Kommunikation erarbeitet.

Die Publikation kann unter http://www.tekom.de/publikationen.html bezogen werden. Die Norm selber ist beim Beuth-Verlag (www.beuth.de) erhältlich.

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